Asset-Allokation-Ampel bietet Orientierung für die Vermögensanlage

Im digitalen Zeitalter erhalten Anleger zeitnah Zugang zu zahlreichen Informationen über Marktentwicklungen. Allerdings ist es für viele Investoren schwierig, aus der Vielzahl an Informationen Rückschlüsse für eine geeignete Asset-Allokation zu ziehen.

Asset-Allokation-Ampel bietet Orientierung für die Vermögensanlage In der Tat scheint die intelligente Asset-Allokation viel wichtiger für die langfristige Rendite des Portfolios zu sein als die Suche nach der „einen, richtigen“ Anlage.¹

Doch für viele Anleger bleibt es schwierig, das Konzept der Asset-Allokation für das eigene Portfolio umzusetzen. Genau hier setzt die Asset-Allokation-Ampel an. Dieses bisher einzigartige Instrument bietet Anlegern eine Orientierung, um mögliche Rückschlüsse für die eigene Portfoliostruktur zu erhalten.

 

Breites Universum – dreifach informiert

Die Asset-Allokation-Ampel deckt insgesamt 27 Märkte ab: Aktienmärkte aus den Segmenten Schwellenländer und Industrieländer sowie aus dem Anleihesektor Kategorien für Staatsanleihen und Unternehmensanleihen. Dazu kommen die wichtigsten Geld- und Rohstoffmärkte. Damit sind alle Märkte abgedeckt, die für eine breite Vermögensstreuung relevant sind.

Mit der Asset-Allokation-Ampel erhalten professionelle und vor allem private Anleger erstmals übersichtlich kombiniert und bezogen auf die wichtigsten Märkte Informationen über
 
  • die Wertentwicklung des vergangenen Monats für einen repräsentativen Index im Markt,
  • die europäischen ETF-Umsätze des vergangenen Monats im Markt,
  • und den Investmentausblick des CIO-Office der Deutschen Asset & Wealth Management für die kommenden ein bis drei Monate.
Gerade die ETF-Umsätze werden primär von professionellen Anlegern dominiert, sodass hieraus in der Kombination mit Ausblick und Wertentwicklung interessante Trends früh abgeleitet werden können.

 

Ampel-Logik verdeutlicht Trends

Um für die drei genannten Indikatoren einen Trend zu verdeutlichen, wird eine Ampel-Logik mit den Farben rot, grün und gelb benutzt. Die Entscheidungskriterien für die jeweilige Ampelfarbe sind klar definiert auf Basis von neutralen Informationen aus verlässlichen Quellen.²

Auch wenn die Ampel-Logik Trends sehr anschaulich verdeutlicht, stellen die Farben keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung der Deutschen Asset & Wealth Management dar. Grüne bzw. rote Ampeln für eine Kategorie bedeuten nicht, dass eine Anlage in Produkte empfohlen bzw. von ihr abgeraten wird. Zudem ist die Prognose und die Wertentwicklung in der Vergangenheit kein Indikator für die Zukunft. Allerdings können rote oder grüne Ampeln ein Signal sein, bei diesen Kategorien genau hinzuschauen.

Ein konkretes Beispiel: China verzeichnete im Juli die höchsten ETF-Zuflüsse in ein einzelnes Land in dieser Kategorie. Die Ampel für „ETF-Umsätze“ schaltete auf „Grün“ – von „Gelb“ im Juni. Aufgrund der angestoßenen Strukturreformen ist der CIO-Ausblick seit Juli ebenfalls positiv und die Ampel somit auf „Grün“ statt vorher „Gelb“. Und jetzt wird es spannend: Die Wertentwicklungs-Ampel war bisher auf „Gelb“ und ist im Oktober ebenfalls auf  „Grün“ umgesprungen.

 

Asset-Allokation über kostengünstige Core-ETFs abbilden

Die Asset-Allokation-Ampel kann Orientierung geben, die individuelle Asset-Allokation zu bestimmen. Entscheidend bleiben jedoch auch der Anlagehorizont und die Risikoneigung des Anlegers – sowie die Umsetzungskosten. Dieser Zusammenhang – Anlagehorizont und Kosten – wirkt umso stärker, je länger der Anleger investiert bleibt. Denn hohe Kosten zehren an der Rendite. Anleger können ihre Asset-Allokation oftmals mit preisgünstigen ETFs umsetzen.

Die aktuelle Asset-Allokation-Ampel ist verfügbar unter www.etf.db.com/ampel.

Quellen:
(1) William F. Sharpe, Journal of Portfolio Management, 1992
(2) Quellenhinweis etf.db.com
 
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