Die ultimative Checkliste für ETF-Fans

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Von der richtigen ETF-Auswahl über das Nutzen wichtiger Kennzahlen bis zum Sparplan: Mit unserer ultimativen Checkliste für ETF-Fans kannst du in 8 Punkten prüfen, ob du auf dem richtigen Weg bist.

Die ultimative Checkliste für ETF-Fans
 
Die Checkliste im Überblick
In diesem Artikel erfährst du in nur 10 Minuten, wie gut dein ETF-Depot aufgestellt ist und wo noch Verbesserungspotenziale schlummern.
 
 

Bin ich ausreichend diversifiziert?

Es gibt nur einen “free lunch” an den Börsen: die Diversifikation. Deshalb solltest du dir zunächst klar machen, ob du mit deinem Portfolio ausreichend diversifiziert bist. Bist du in allen Volkswirtschaften und allen Branchen rund um den Globus investiert oder gibt es in deinem Portfolio Klumpenrisiken? Die wohl einfachste Möglichkeit ist es, ein global diversifiziertes ETF-Portfolio mit nur einem ETF zu bauen.
 
Worauf man bei der Diversifikation sonst noch achten sollte, erklären wir in diesem Artikel: Günstige ETF-Weltportfolios selbst zusammenbauen.
 
 

Ist mein ETF günstig genug?

Besonders achten solltest du auch auf die Kosten von ETFs. Die Auswahl an ETFs ist mit etwa 2.000 Produkten sehr groß. Der Konkurrenzkampf der Anbieter sorgt dafür, dass die Kosten der ETFs immer weiter fallen – zum Vorteil von uns Anlegern. Deshalb kann es Sinn machen, ab und zu zu prüfen, ob der eigene ETF noch der günstigste ist oder ob es auf denselben Index womöglich einen günstigeren Fonds gibt. Mit unserer ETF-Suche kannst du dir die entsprechenden ETFs ganz einfach nach ihrer TER sortiert anzeigen lassen.
 
TER
Die sogenannte Total-Expense-Ratio – kurz TER – beschreibt die Gesamtkostenquote eines ETFs. Diese Kosten fallen für die Verwaltung des Fonds an.
 

Ist mein ETF groß genug?

Warum das Fondsvolumen von ETFs so wichtig ist, liegt wohl auf der Hand: Je größer ein ETF, desto unwahrscheinlicher, dass dieser von der Fondsgesellschaft geschlossen wird. Wir raten dir daher: Achte bei der ETF-Auswahl darauf, dass dein ETF mindestens 100 Millionen Euro auf die Börsen-Waage bringt. Du kannst dir bei unserer ETF-Suche die Fondsgröße anzeigen lassen und natürlich auch danach filtern.
 
 

Stimmt meine Sparrate?

Der Sparplan gehört zum ETF wie der Eiffelturm zu Paris – klar also, dass wir uns auch die Sparpläne in unserer Checkliste genauer anschauen.
 
In Zeiten von Inflation besonders wichtig ist die Frage nach der Höhe deiner Sparraten. Denn um real die Kaufkraft zu erhalten, macht es Sinn, die Sparraten der aktuellen Inflationsrate anzupassen. In den Testberichten der Broker, die du über unseren ETF Sparplan Vergleich findest, lässt sich prüfen, welcher Broker eine solche Dynamisierung der Sparplan-Raten anbietet.
 
 

Sind meine Sparplankosten gering genug?

Prüfe außerdem regelmäßig, ob laufende Aktions-ETFs in deinen Sparplänen noch immer kostenlos besparbar sind. Falls nicht, kann sich ein Wechsel des ETF-Sparplans oder sogar ein Wechsel zu einem insgesamt günstigeren Online Broker für dich lohnen. Die Angebote der verschiedenen Online Broker kannst du bei uns ganz einfach vergleichen.
 
justETF Tipp: Schon gewusst? Der Trend geht zum Zweitdepot! Erfahrt hier, welche Vorteile ein zweites Depot bietet.
 

Habe ich Geld aus Ausschüttungen wieder angelegt?

Außerdem solltest du darauf achten, Geld, das durch Ausschüttungen von ETFs auf deinem Verrechnungskonto gelandet ist, nach Möglichkeit so schnell und kosteneffizient wie möglich wieder anzulegen. Damit profitierst du am besten vom Zinseszinseffekt. Passe dafür einfach deine monatliche Sparrate um den Betrag an, der auf deinem Konto aufgelaufen ist. Die Summe wird dann automatisch (und für dich kostenfrei) wieder angelegt. Wenn deine Sparpläne von einem externen Girokonto eingezogen werden, musst du das Geld von deinem Verrechnungskonto natürlich vorher entsprechend aufs Girokonto überweisen.
 
 

Habe ich meinen Freistellungsauftrag eingerichtet?

Auf unserer Checkliste darf natürlich das Thema ETFs und Steuern nicht fehlen. Achte insbesondere darauf, dass du deinen Freistellungsauftrag für den Sparerpauschbetrag eingerichtet hast – denn so sparst du dir die Steuern auf einen Teil oder sogar deine gesamten vereinnahmten Kapitaleinkünfte.
 
 

Stimmt mein Risikoprofil?

Einen letzten Punkt für Fortgeschrittene: Achte auf das eigene Risikoprofil! Hat sich deine ursprünglich festgelegte Aktienquote gegenüber deiner risikoarmen Portfolio-Komponente deutlich besser entwickelt oder umgekehrt? Dann ist es an der Zeit, das eigene ETF-Portfolio zu rebalancen. Wir zeigen dir, wie Portfolio-Rebalancing funktioniert.
 
justETF Tipp: Du willst mehr zum Thema Rebalancing erfahren? Hier erklären wir dir, was Portfolio-Rebalancing ist.
 

Das Fazit

Wenn du diese 8 Punkte beachtest, steht dem erfolgreichen Investieren in ETFs nichts mehr im Wege. Denk dran, die Punkte regelmäßig zu Überprüfen, um dein Geld langfristig erfolgreich anzulegen.
 
Unsere justETF-Checkliste für ETF-Fans und mit unseren Lösungsvorschlägen für dich zusammengefasst: Folgende 8 Punkte solltest du bei der Prüfung deines ETF-Depots unbedingt gecheckt haben.
 
 

Die ultimative justETF-Checkliste im Überblick

  • Bin ich ausreichend diversifiziert? (Weltweite Streuung, keine Klumpen)
  • Ist mein ETF groß genug? (>100 Mio. Fondsvolumen)
  • Ist mein ETF günstig genug? (Konkurrenzkampf drückt TER, Vergleichen lohnt sich)
  • Sind meine Sparplankosten gering genug? (Sparplan-Angebote vergleichen)
  • Stimmt meine Sparrate? (Anpassung an Inflationsrate)
  • Habe ich Geld aus Ausschüttungen wieder angelegt? (Sparrate für einen Monat erhöhen)
  • Habe ich meinen Freistellungsauftrag eingerichtet? (Sparerpauschbetrag ausnutzen)
  • Passt mein Risikoprofil? (Falls nicht: Rebalancing)
Lade unsere Checkliste kostenlos herunter: Zur ultimativen ETF Checkliste
 
 
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