justETF Weltportfolios – Bilanz 1. Quartal 2021

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Alle justETF Weltportfolios haben seit Jahresbeginn 2021 an Wert gewonnen. Die Zuwächse lagen zwischen 0,5 und 6,1 Prozent. Für die Wertentwicklung sorgte vor allem die Aktienkomponente. Verluste aus dem Einbruch durch die Corona-Pandemie wurden vollständig aufgeholt.

justETF Weltportfolios – Bilanz 1. Quartal 2021
 
Wir berichten regelmäßig über die Performance der justETF Weltportfolios. Sie eignen sich mit ihren verschiedenen Risikoprofilen und unterschiedlichen Anlagestrukturen als ideale Vergleichsgrößen für jedes Depot.
 
Die Wertentwicklung in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 war stark von der Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten geprägt. Die Verluste durch die Verunsicherung zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 wurden seither mehr als aufgeholt. Den größten Zuwachs im ersten Quartal 2021 steuerten jedoch Rohstoffkörbe bei. 
 
Diese Ergebnisse sind erfreulich für alle Anlegenden der justETF Weltportfolios und belohnen disziplinierte Buy & Hold-Anhänger:innen, die ihre Werte trotz Kapitalmarktkrise im vergangenen Jahr behalten haben. 
 
In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick über die Wertentwicklung der justETF Weltportfolios im ersten Quartal des laufenden Jahres 2021. Mit unserer Musterportfolio-Suche gelangen Sie zu weiteren Informationen über die Weltportfolios.
 

Wertentwicklung der justETF Weltportfolios 2021 (01.01.2021 - 31.03.2021)

Rentenanteil Renten
konservativ
Renten
dynamisch
Renten
dynamisch
Renten
dynamisch
Risikoanteil Aktien
weltweit
Aktien
weltweit
Aktien
weltweit
+ Gold
Aktien
weltweit
+ Rohstoffe
Weltportfolios
30% Risiko
2,5% 1,4% 0,5% 1,5%
Weltportfolios
50% Risiko
4,3% 3,5% 2,0% 3,8%
Weltportfolios
70% Risiko
6,1% 5,6% 3,5% 6,0%
Quelle: justETF Research; Stand: 31.03.2021
 

Entwicklung der Anlageklassen in den justETF Weltportfolios

Nachfolgend berichten wir über die Performance der einzelnen Weltportfolio–Bestandteile beziehungsweise Anlageklassen.
 

Aktien

Die Aktienmärkte haben die Erholung aus den letzten Quartalen fortgesetzt. Sowohl Industrieländer- als auch Schwellenländer-Aktien gewannen an Wert. Der Zuwachs im ersten Quartal 2021 lag bei den Industrieländern bei 9,8 Prozent, der breite Schwellenländer-Index gewann 6,8 Prozent. Die Euphorie bei Technologie-Aktien flaute deutlich zugunsten von soliden Dividendenwerten mit konservativen Geschäftsmodellen ab, die vom Einbruch im März 2020 besonders betroffen waren. Die Aktienmärkte wurden auch von den schwindenden Renditen im Anleihenmarkt getrieben. 
 

Anleihen

Inflationserwartungen und die Aussicht auf mittelfristig steigende Leitzinsen im Euro-Raum haben die Kurse von Euro-Anleihen einbrechen lassen. Die Anleihen-ETFs mit längeren Laufzeiten sind von den zukunftsgerichteten Erwartungen der Investierenden mehr betroffen. Entsprechend verloren Staatsanleihen-ETFs mit längeren Laufzeiten im ersten Quartal mit 2,3 Prozent am meisten. Kurzlaufende Staatsanleihen gaben lediglich 0,4 Prozent nach. Euro-Unternehmensanleihen mit vornehmlich mittleren Restlaufzeiten verloren 0,9 Prozent.
 

Rohstoffe und Gold 

Der Anstieg des Goldpreises hatte seinen Höhepunkt im Sommer 2020 erreicht. Seither hat das Edelmetall kräftig an Wert verloren. Alleine in den letzten drei Monaten verzeichnete Gold einen Wertverlust von 6,6 Prozent. Der Goldpreis befindet sich im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren aber noch immer auf einem historisch hohen Niveau. Selbst in der Finanzkrise 2008/2009 lag der Goldpreis unter dem heutigen Wert. 
 
Erfreulich war dagegen der Anstieg der Bewertung von Rohstoffkörben um 11,8 Prozent, welcher eng mit dem Anstieg des Ölpreises im ersten Quartal 2021 verbunden war. Seit der durch die Corona-Pandemie bedingten Krise im Frühjahr 2020 haben sich Rohstoffkörbe nach jahrelangem Preisverfall erstmals wieder deutlich positiv entwickelt. Ein Rohstoff-ETF wird in drei der Weltportfolios als Beimischung verwendet. 
 

Entwicklung der Anlageklassen 2021 (01.01.2021 - 31.03.2021)

Entwicklung der Anlageklassen 2021 (01.01.2021 - 31.03.2021)
  Aktien Industrieländer  9,8%      Aktien Schwellenländer  6,8%      Staatsanleihen Europa kurzfr.  -0,4%      Staatsanleihen Europa  -2,3%      Unternehmensanleihen Europa  -0,9%      Rohstoffe  11,8%      Gold  -6,6%   
Quelle: justETF Research; Stand: 31.03.2021
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