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„Der Finanzwesir” von Albert Warnecke – Eine Rezension

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Dieses Buch kondensiert alles was der Privatanleger über Geldanlagen wissen muss kompakt, leicht verständlich und unterhaltsam auf 430 Seiten. Dabei legt er auf schlüssige Weise dar, was die Wissenschaft längst bestätigt hat: Passive Anlagen sind den aktiven weit überlegen.

„Der Finanzwesir” von Albert Warnecke – Eine Rezension

Über Albert Warnecke den „Finanzwesir”

Albert Warnecke, geboren 1966, kann auf eine 20-jährige Börsenerfahrung zurückblicken. Eine traditionelle betriebs- oder volkswirtschaftliche Ausbildung kann der gelernte Ingenieur zwar nicht vorweisen, aber die von Trial & Error geprägte Börsenerfahrung kondensiert er seit Anfang 2014 unter dem Pseudonym Finanzwesir in dem gleichnamigen Blog.
 
Der Finanzwesir, der dieses Jahr erst seinen dritten Geburtstag gefeiert hat, ist bereits jetzt ein häufiger Gastredner und -autor in einschlägigen Publikationen, wie zum Beispiel der Zeit oder, erst kürzlich, der Invest-Messe.
 
Zu Beginn seiner Börsenkarriere begann Albert Warnecke, wie viele andere Anleger auch, mit dem Ansammeln gepriesener Aktien. Dieses, durch Analysten oder Börsen-Gurus getriebene aktive Investieren bezeichnet er rückblickend als wenig effizient. Seit inzwischen zehn Jahren ist diese Anlageform für ihn obsolet, und er konzentriert sich auf passive ETFs.
 
 

Über das Buch „Der Finanzwesir”

Das Buch „Der Finanzwesir” stellt eine Fortsetzung des gleichnamigen Blogs dar. Der geneigte Leser mag sogar einige Passagen wiedererkennen.
 
Der Autor möchte dem Leser das passive Investieren durch sein Buch näher bringen. Er profitiert dabei von den eigenen Erfahrungen, die er während seiner „aktiven Phase” gesammelt hat. In seiner Argumentation verwendet er neben anschaulichen Illustrationen auch Rechenbeispiele und unterhaltsame Anekdoten.
 
Die These des Buches: Die klassischen Anlegerfehler, wie überaktives Handeln, „Stock-Picking”, oder „Market-Timing” führen nicht zum Erfolg. Dennoch ist eine wertpapierbasierte Spar- bzw. Anlagestrategie im aktuellen Niedrigzinsumfeld wichtig wie nie. Unter Betrachtung der Kosten, des Aufwands, und des Ergebnisses, wird dann also das passive Investieren die effizienteste Vorgehensweise.
 
Das Buch beginnt mit einer Vorstellung des Autors und seiner Anlagepolitik, sowie einem eher philosophischen Diskurs darüber wie und warum man sein Geld anlegen sollte, und was es dabei zu beachten gibt. Es folgt eine detaillierte Vorstellung aller wichtigen Assetklassen. Dabei bedient sich der Autor allerdings immer einer leicht verständlichen Sprache und alltagsnahen Beispielen, sodass auch Anfänger keine Verständnisprobleme haben werden. Zum Ende folgt eine Anleitung, wie man den nun sein Geld auf optimale Weise anlegt und organisiert. Dabei bezieht er sich neben den risikoreichen Aktien auch auf den risikoärmeren Teil der hochqualitativen Staatsanleihen und sogar auf die Auswahl eines Tagesgeldkontos. Nach einer theoretischen Anleitung wird der Autor hier durchaus praktisch, und schlägt sogar eine konkrete Auswahl an Produkten (ETFs) vor.
 
Zuletzt zeigt der Finanzwesir sogar eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Kauf der gewünschten Produkte, und was man dabei beachten muss.  
 
Der Finanzwesir Buch

„Der Finanzwesir - Was Sie über Vermögensaufbau wirklich wissen müssen” von Albert Warnecke

Unser Urteil: Höchst lesenswert für Einsteiger
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Fazit: Höchst lesenswert für Einsteiger

ETF-Neueinsteiger finden in diesem Buch einen ausführlichen und doch verständlichen Leitfaden, mit dem jeder sein eigenes finanzielles Schicksal problemlos in die Hand nehmen kann. Anfänger können sich auf einige Aha-Momente gefasst machen, aber auch Fortgeschrittene können mehr lernen, als man auf den ersten Blick vermutet. Und unterhaltsam ist es allemal.

Mit diesem Buch an der Hand gibt es nun wirklich keine Entschuldigung mehr für Privatanleger ihr Geld in suboptimalen Fonds oder gar auf Sparbüchern zu horten.
 
Neulingen der Finanzwelt und passiven Anlegern kann dieses Buch uneingeschränkt empfohlen werden. Anlegern, die auf aktive Fonds oder sogar Trading schwören, wird von der Lektüre gänzlich abgeraten. Sie könnten eines Besseren belehrt werden...