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Robo-Advisor-Vergleich für Kinder: Juniordepots im Check

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Robo-Advisors bieten eine einfache und automatisierte Lösung, um für den Nachwuchs direkt in ETFs zu investieren. Wir zeigen dir, welche Anbieter spezielle Kinderdepots anbieten und worauf du achten musst.

Robo-Advisor-Vergleich für Kinder: Juniordepots im Check
 
  • Level: Für alle
  • Lesedauer: 5 Minuten
Die Auswahl des richtigen Robo-Advisors für den Nachwuchs ist besonders wichtig, da der Anlagehorizont und die Anlagedauer oft viele Jahre betragen. In diesem Zeitraum entfaltet der Zinseszins seine volle Wirkung. Zudem bieten viele Anbieter steuerliche Vorteile durch Depots, die direkt auf den Namen des Kindes laufen (Junior-Depots). Wer das Geld für den Nachwuchs lieber selbst in einem eigenen Do-it-Yourself-Depot anlegen möchte, findet in unserem Junior-Depot-Vergleich die besten Angebote im Vergleich.
Was dich in diesem Vergleich erwartet

Die besten Robo-Advisors für Kinder im Vergleich

In unserem Vergleich haben wir die Anbieter aus unserem Robo-Advisor-Vergleich genauer unter die Lupe genommen und jene herausgegriffen, die ein spezifisches Angebot für Minderjährige bereithalten.

Übersicht: Robo-Advisor Junior-Depots

Robo-Advisor Mindestanlage Sparplan ab Besonderheiten
Oskar* Ab 25 € (Einmalanlage oder per Sparplan) 25 € Fokus auf Familien; einfache Mitbenutzung für Großeltern
Quirion* Ab 25 € (im Sparplan) 25 € Testsieger bei vielen Portalen; sehr niedrige Kosten im Basispaket
Scalable Capital** Ab 20 € (monatlicher Sparrate) 20 € „Wealth“-Service für Kinder bis 18 Jahre ohne Verwaltungsgebühr (zzgl. ETF-Kosten)
Whitebox Ab 50 € (Einmalanlage) 25 € Viele verschiedene Anlagestrategien und teils komplexere Investmentansätze (Value) auch für Kinder verfügbar
Quelle: justETF Research; Stand: 20.03.2026.

Was zeichnet ein gutes Robo-Advisor-Angebot für Kinder aus?

Bei einem Vergleich von Robo-Advisors für Kinder stehen andere Kriterien im Vordergrund als bei der Anlage für Erwachsene:
  1. Steuervorteile nutzen: Ein echtes Junior-Depot läuft auf den Namen des Kindes. Das ist wichtig, damit das Kind eigene Steuerfreibeträge (Grundfreibetrag + Sparerpauschbetrag = über 13.000 € pro Jahr) nutzen kann.
  2. Sparplan-Flexibilität: Da oft monatlich kleine Beträge (z.B. Teile des Kindergelds) angelegt werden, sollte die Mindestsparrate niedrig sein (idealerweise 25€).
  3. Einzahlungen durch Dritte: Anbieter wie Oskar punkten damit, dass auch Oma, Opa oder Paten unkompliziert auf das Konto einzahlen können.
  4. Kosten auf lange Sicht: Da das Geld oft fast zwei Jahrzehnte liegt, können schon 0,2 % Gebührenunterschied am Ende mehrere tausend Euro Unterschied ausmachen.

Die Anbieter im Detail

Oskar: Der Spezialist für Familien
Oskar* wurde speziell für den Familien-Kontext entwickelt. Er ist sehr einfach zu bedienen und erlaubt es, Unterkonten für mehrere Kinder anzulegen. Ein großer Vorteil ist die „Enkel-Funktion“, die es Verwandten ermöglicht, direkt für das Kind zu sparen.
  • Kosten: 0,80 % bis 1,00 % p.a. (zzgl. ca. 0,14 % Produktkosten).
Quirion: Professionell für den Nachwuchs
Quirion* bietet ein vollwertiges Kinderdepot an. Im „Digital“-Paket sind die ersten 10.000 Euro Anlagevolumen oft vergünstigt oder die Gebührenstruktur ist generell sehr wettbewerbsfähig. Der Anlageprozess ist rein passiv und wissenschaftlich fundiert.
  • Kosten: 0,48 % p.a. (zzgl. ca. 0,20 % Produktkosten).
Scalable Capital: Der Preis-Leistungs-Sieger dank Taschengeld-Funktion
Scalable Capital** bietet seinen Robo-Wealth-Service auch für Minderjährige an. Besonders attraktiv ist, dass für Kinder unter 18 Jahren die Verwaltungsgebühr i.H.v. 0,75 % gestrichen wird. Damit fallen nur die ETF-Kosten an.
  • Kosten: 0,00 % anstatt 0,75 % p.a. (zzgl. ETF-Produktkosten ab 0,11 % p.a.).
Whitebox: Experte, wenn es um komplexere Strategien geht
Whitebox bietet in der Standardausführung ein durchaus günstiges Welt-Portfolio an. Wer auf die spezielleren Strategien (wie Value) setzen möchte, zahlt jedoch schnell mehr und muss mindestens 5.000 € Anlagevolumen mitbringen.
  • Kosten: 0,35 % p.a. (zzgl. ca. 0,21 % Produktkosten).

Fazit: Welcher Robo-Advisor passt zu meinem Kind?

Wenn du eine einfache Lösung für die ganze Familie suchst, bei der auch Verwandte einfach einzahlen sollen, ist Oskar* die intuitivste Wahl. Legst du Wert auf einen wissenschaftlichen Ansatz, kann Quirion* eine passende Option sein. Wenn du Wert auf die niedrigsten Kosten legst, ist Scalable Capital** die beste Adresse.
Wichtig zu wissen: Mit dem 18. Geburtstag geht das Vermögen rechtlich komplett auf das Kind über. Bis zu diesem Zeitpunkt verwaltest du als Elternteil das Vermögen treuhänderisch für dein Kind. Mehr zum Thema Kinderdepot findest du in unserem Artikel zum Thema Junior-Depoot & ETFs.
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