Jeder kann einfach und selbständig sein Geld anlegen

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Wenig zahlen, breit streuen, regelmäßig prüfen – wer diese Grundregeln beherzigt, ist mit seiner Geldanlage erfolgreicher als viele professionelle Fondsmanager.

Jeder kann einfach und selbständig sein Geld anlegen

Schritt 1: Diversifikation macht den Unterschied

Diversifikation bedeutet, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Eine breite Streuung des Vermögens ist die sinnvollste Art, das Risiko zu reduzieren. Neben der Streuung des Vermögens über Anlageklassen wie Aktien, Renten, Edelmetalle, Rohstoffe und zum Beispiel Immobilien, sollte auch innerhalb der Anlageklasse breit diversifiziert werden. Eine Streuung über Regionen, Länder und Branchen ist dabei entscheidend. Auch sollten nicht alle Finanzprodukte aus demselben Geldhaus stammen. Der daraus entstehende Anlagemix ist die strategische Asset Allokation eines Vermögens. Diese bestimmt maßgeblich das Risiko und die Rendite des Portfolios.

 

Schritt 2: Die Kosten senken

Die Anlagekosten bestimmen vor allem auf Lange Sicht die Rendite erheblich mit. Jeder Anleger kann selbst dazu beitragen, sie so niedrig wie möglich zu halten. Die einfachste Methode ist es, börsengehandelte Indexfonds, sogenannten ETFs, einzusetzen. Mit diesen Energiesparlampen unter den Fonds kann der Anleger ähnliche oder sogar bessere Renditen als mit Aktien- oder Rentenfonds erreichen, spart aber bis zu 80 Prozent der Kosten. Während ein ETF im Durchschnitt 0,37 Prozent Gebühren pro Jahr kostet, sind es beim durchschnittlichen Investmentfonds 1,55 Prozent. Der wesentliche Grund für diesen Kostenunterschied ist im Anlageziel zu finden. Klassische Investmentfonds versuchen durch gezielte aktive Titelauswahl einen Vergleichsindex zu schlagen. ETFs hingegen bilden einen Index wie zum Beispiel den DAX so genau wie möglich nach. Dadurch entfallen die Gebühren für teure Fondsmanager und Analysten. Zudem haben viele Studien gezeigt, dass viele der aktiven Fondsmanager langfristig nach Kosten nur selten besser sind als der Markt.

 

Schritt 3: Regelmäßig nach dem Rechten sehen

Kommt es irgendwann zu Wertschwankungen der einzelnen Titel, verändern sich auch die Gewichte der Anlageklassen am Gesamtportfolio und somit das Portfoliorisiko. Um eine zu starke Abweichung von der ursprünglich festgelegten strategischen Asset Allokation zu vermeiden, sollten Anleger regelmäßig ein so genanntes Rebalancing machen. Dabei wird die ursprünglich festgelegte strategische Ausrichtung des Portfolios wiederherstellt. Das bedeutet, Anlageklassen, die stark an Wert gewonnen haben, werden anteilig verkauft und Gewinne realisiert. Anlageklassen, die an Wert verloren haben, werden anteilig zugekauft. Damit schlägt der Anleger zwei Fliegen mit einer Klappe: Er balanciert langfristig das Risiko des Portfolios aus und verhält sich außerdem noch antizyklisch. Das heißt, dass er erfolgreiche Anlageklassen verkauft und weniger erfolgreiche kauft. Auf lange Sicht wird er so weniger von starken Marktschwankungen betroffen sein.
 


Geldanlage-Tool bietet Hilfe zur Selbsthilfe

Um Zeit und Geld zu sparen, lohnt sich der Einsatz eines Geldanlage-Tools wie justETF (www.justETFcom). Das Planungstool bildet den beschriebenen Anlageprozess systematisch ab, unterstützt den Anleger bei der Auswahl der Fonds und gibt Anlageideen durch Musterportfolios. Neben der Planung stehen auch die komfortable Überwachung und das Risikomanagement des Vermögens im Vordergrund. So erhält der Anleger beispielsweise eine Benachrichtigung per E-Mail, wenn das gewünschte Gleichgewicht zwischen den Anlageklassen nicht mehr herrscht. Eine Neuausrichtung des Vermögens ist bei justETF mit wenigen Klicks möglich. Das System übernimmt aufwendige Berechnungen und bereitet eine jederzeit aktuelle graphische Vermögensübersicht auf.