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Dividendenstarke ETFs als passive Einkommensquelle

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ETFs mit attraktiven Dividendenzahlungen eignen sich gut als passive Einkommensquelle. Worauf Sie achten sollten und wie Sie die besten ausschüttenden ETFs finden.

Dividendenstarke ETFs als passive Einkommensquelle Unternehmen, die hohe Dividenden zahlen, gelten bei vielen Anlegern als solide und gewinnbringend. Dennoch werden die großen Aktien-Indizes von den globalen Wachstumsunternehmen der Digitalwirtschaft dominiert, die ihr erwirtschaftetes Kapital lieber in die weitere Expansion stecken. Unternehmen, die mit bewährten Geschäftsmodellen arbeiten und große Teile ihrer Gewinne in Form von Dividenden regelmäßig an die Investoren ausschütten, stehen daher weniger im Rampenlicht, bieten für ein Ausschüttungsdepot aber attraktive Ertragsmöglichkeiten.
 
Hohe laufende Erträge aus Dividenden und Zinsen können Ihnen als passive Einkommensquelle dienen. Ohne Zu- und Verkäufe wirft Ihr Investment auskömmliche Zahlungen ab. Während Termingelder und selbst Anleihen-ETFs aufgrund der Kapitalmarktentwicklung kaum noch laufendes Einkommen gewähren, bieten dividendenstarke Aktienstrategien interessante Alternativen. Mit börsengehandelten Indexfonds, kurz ETFs, investieren Sie einfach und günstig in Dividendenstrategien. Die Auswahl ist groß. Sie finden ETFs mit auf Dividenden optimierten Strategien in fast jedem entwickelten Aktienmarkt.

 

Die Wahl der passiven Einkommensquelle

Einige Privatanleger legen sich Einzelaktien ins Depot, um dadurch Erträge aus Dividendenausschüttungen zu generieren. Sie glauben, dass sie in der Lage seien, genau die Aktien mit den besten Aussichten auf Dividenden herauszupicken. Diese Strategie führt in der Praxis jedoch oft zu Enttäuschungen.
 
Zudem finden Sie dividendenstarke Werte nicht allein im Heimatmarkt, sondern müssen den ETF-Handel an ausländischen Börsen zu erhöhten Konditionen abwickeln. Auch der Umgang mit den steuerlichen Aspekten beim Besitz einzelner Aktien ist vergleichsweise aufwändig. Dazu kommt die geringe Möglichkeit zur Streuung. ETFs und Fonds können in wesentlich mehr Werte investieren und senken das Anlagerisiko durch Diversifikation erheblich.
 
Aktiv gemanagte Dividendenfonds stellen eine weitere Alternative dar, die eine dem Markt-Index vergleichbare Streuung bieten kann. Eine Handvoll Fondsmanager kann auch auf eine bessere Wertentwicklung als die seines Vergleichsindex (Outperformance der Benchmark) zurückblicken. Die meisten aktiven Fonds sind jedoch nicht in der Lage, den Markt zu schlagen. Unabhängig davon, ob der Manager gute oder schlechte Arbeit leistet, müssen Sie als Anleger jedes Jahr eine beträchtliche Summe an Managementgebühren zahlen. Dazu kommen die Transaktionskosten im Fonds, wenn der Fondsmanager viel handelt.
 
 

ETF-Ausschüttungen – die überlegene passive Einkommensquelle

Unser Fazit: ETFs bieten hier eine überlegene Lösung für ein passives Einkommen. Mit einem oder sogar mehreren ETFs streuen Sie Ihre Vermögenswerte in viele Einzelinvestments, die regelmäßig anhand der Index-Kriterien überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Statt eines aktiven Fondsmanagers übernimmt bei ETFs der Index die Aufgabe, die dividendenstärksten Werte auszusuchen. So können Sie weit kostengünstiger, risikoärmer und pflegeleichter ein Ertragsdepot umsetzen. Weniger Kosten bedeuten mehr Einkommen für Sie, um zu investieren oder es auszugeben.
 
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ETF-Ausschüttungen: Die richtigen ETFs für Ihre Dividendenstrategie

Sobald Sie sich entschieden haben, in ETFs zu investieren, beginnt die Suche nach dem richtigen ETF. Als Anleger in ETFs profitieren Sie immer von den Dividendenzahlungen der investierten Unternehmen. Abhängig davon, ob Sie ausschüttende oder thesaurierende ETFs bevorzugen, werden die Erträge ausgezahlt oder reinvestiert. Für ein Ertragsdepot kommen daher insbesondere ausschüttende ETFs in Frage. Gängige Markt-Indizes wie der DAX oder der MSCI World bieten bereits Ausschüttungsrenditen um 2 Prozent, die weit über dem liegen, was etwa Tagesgelder im derzeitigen Kapitalmarktumfeld bieten können.

Neben den klassischen Markt-Indizes stehen spezielle Dividenden-ETFs zur Verfügung. Die von diesen ETFs genutzten Dividenden-Indizes selektieren und gewichten die enthaltenen Werte nach ihrer Dividendenrendite der vergangenen Perioden. Durch das breite Angebot an ETFs können Sie in ETFs für globale Dividendentiteleuropäische Dividendentitel oder sogar deutsche Dividendentitel investieren. Die erzielten Ausschüttungsrenditen sind teilweise beachtlich.

Allerdings gehen Sie mit dem Fokus auf Dividenden im Vergleich zu einem Markt-Index ein Risiko ein: Dividendenstarke Unternehmen verfügen meist über konventionelle Geschäftsmodelle, die von den modernen Technologie- und Dienstleistungsgiganten abgehängt oder gar ersetzt werden können. Außerdem erzielen Unternehmen, die hohe Dividenden ausschütten, nicht zwangsläufig hohe Gewinne. Dividenden lassen sich auch aus der Substanz ausschütten. Zusätzlich nutzen viele Unternehmen gerne die seit Jahren auch in Europa erlaubte Praxis, Aktienrückkäufe zu tätigen, anstatt Gewinne in Form von Dividenden auszuschütten. 

Die Ansätze der Indexanbieter unterscheiden sich teils deutlich und sind diesen Risiken mehr oder weniger ausgesetzt. Daher sollten Sie sich die Index-Methoden vor Ihrem Investment genau anschauen. Unsere Anlageleitfäden zu Dividendentiteln geben Ihnen hier einen schnellen und gleichzeitig detaillierten Überblick.
 
 
Steuertipp: Wenn Sie sich für Dividenden-ETFs auf US-Aktien interessieren, sollten Sie in Ireland aufgelegte ETFs bevorzugen. Diese Fonds profitieren vom irischen Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA, welches die US-Quellensteuerbelastung von 30 Prozent auf Dividenden im ETF auf 15 Prozent reduziert. Mehr darüber erfahren Sie in unserem Artikel US-Quellensteuer sparen mit den richtigen ETFs.
 

ETFs mit Dividendenzahlungen: So messen Sie die Dividendenrendite eines ETF

Die Dividendenrendite – oder Ausschüttungsrendite – gilt als Messgröße für das Ertragspotenzial eines ETF. Sie bezieht sich auf die Ausschüttung eines ETF im Verhältnis zu dessen Kurs:
 
Ausschüttungsrendite = Ausschüttung der letzten 12 Monate pro Anteil / Kurs
Wenn ein ETF eine Ausschüttung in Höhe von 0,47 Euro zahlt und 22,23 Euro kostet, dann beträgt die Ausschüttungsrendite:
 
0,47 EUR / 22,23 EUR = 2,11%
Werfen Sie nun eher einen Blick in die Vergangenheit oder in die Zukunft? Beides ist möglich: Die historische Ausschüttungsrendite betrachtet die Dividenden der letzten zwölf Monate im Verhältnis zum Kurs vor zwölf Monaten. Sie kann aber auch auf Jahresbasis berechnet werden. Da Kurse schwanken, lässt der jährliche absolute Ausschüttungsbetrag oft bessere Rückschlüsse auf die Beständigkeit zu.
 
Die aktuelle Ausschüttungsrendite hingegen versucht, eine Prognose für die kommenden zwölf Monate zu geben und setzt die Ausschüttungen der vergangenen zwölf Monate ins Verhältnis zum aktuellen Börsenkurs. Wenn Sie heute eine Anlageentscheidung treffen, sollten Sie sich auch für die künftigen Erträge und somit für die aktuelle Ausschüttungsrendite interessieren. Denken Sie aber daran: Für Aktien ist das immer nur eine Schätzung oder Indikation, jedoch keine Garantie – ein bedeutender Unterschied im Vergleich zu den einfacher vorhersagbaren Erträgen aus Schuldverschreibungen oder festverzinslichen Sparkonten. Dennoch ist die aktuelle Rendite der Dividendenausschüttung ein guter Einstiegspunkt für die Suche nach interessanten ETFs für ein Ertragsdepot. Unsere Top 50- Listen von ETFs mit der höchsten Ausschüttungsrendite vermitteln Ihnen einen ersten Eindruck.

 

Die Dividendenjagd kann beginnen

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Angaben zu Ausschüttungen auf ETF-Profilen bei justETF

Angaben zu Ausschüttungen auf ETF-Profilen bei justETF
Quelle: justETF.com; Stand: 08.05.2019